Saarland-Entdecker-Kalender Februar 2018

Was tun im Saarland im Februar? Die Tourismus Zentrale Saarland stellt einige Tipps für Ausflüge und Veranstaltungstipps in der Region vor.
Winterliches Premiumwandern im Saarland
Die einen wollen den inneren Schweinhund überwinden, die anderen bekommen im Winter nicht genug von der Natur – für alle gilt: Die Wandersaison muss nicht mit dem Einbruch des Winters zu Ende sein; im Winter gibt es viel Neues, auch in einem schon bekannten Wanderrevier, zu entdecken – so auch auf den Premiumwegen im Saarland.
Hier drei Empfehlungen der Tourismus Zentrale Saarland. Ideal für Familien: Auf den Spuren der Kelten wird auf dem prämierten Druidenpfad im Niedtal bei Rehlingen-Siersburg gewandert. Die kurze Distanz von sechs Kilometern und das flache Profil lassen sich gut bewältigen.Entlang des Druidenpfades entdecken Kinder und Eltern zahlreiche Spuren früherer Besiedlung. Für Überraschung sorgen zwei nachgebaute Keltenhäuser. Der Premiumweg lässt sich in circa zwei Stunden wandern. Mehr Zeit benötigt man auch nicht für den Nahequelle-Pfad, der bei Nohfelden-Selbach abwechslungsreich durch Waldgebiete und freie Feldflur auf rund 5,3 Kilometern führt. Für Wanderer, die die überschüssigen Weihnachtskalorien im Freien verbrennen wollen: der Schauinsland-Weg bei Ottweiler ist eine leichte bis mittelschwere Tour mit knapp 10 Kilometern und 390 Höhenmetern. Ein Genuss für die Augen sind seine Aussichtspunkte sowie ein vielfältiges Landschaftsbild, gewürzt mit einem Panoramaturm, zwei schönen Weiheranlagen und der reizvollen Kerbschlucht Kerbacher Loch. Mehr Infos: im Netz www.urlaub.saarland. Praktisch: die kostenlose Saarland-Touren-App im Apple iTunes-Store und im Google Play Market zum Download bereit.
Ohne Kostüm an Fasching im Saarland
Wer dem Karneval entfliehen will, dem bieten sich im Saarland eine Reihe von Hotels mit Wellness-Angeboten. Touristen und Einheimische können bei einem Mini-Urlaub Erholung und Gesundheitsvorsogen verbinden – und dies als Hotel- oder Tagesgast. In der Nähe vom Bostalsee vergehen die närrischen Tage in Ruhe und Entspannung beispielsweise im Victor’s Seehotel Weingärtner oder der SeeZeitlodge. In der Altstadt von St. Wendel ist Angel’s das Hotel am Fruchmarkt ebenfalls ein Garant fürs Wohlfühlen. Alle drei Häuser punkten mit Wellnessbereichen sowie Saunen und bieten mit Massagen und Spa-Anwendungen eine gelungene Pause vom Alltag. Infos zum Mini-Faschings-Urlaub: www.urlaub.saarland
Wochen der Hülsenfrüchte im Saarland
Zum dritten Mal präsentiert Slow Food Saarland die saarländischen Hülsenfrüchtewochen. Traditionell trumpft die saarländische Küche mit leckeren Gerichten aus Hülsenfrüchten, wie Bibbelsches Bohnesupp, auf. Zwischen dem 18. Februar und 4. März 2018 lassen neun bekannte Köchen ihre Gäste die bunte Vielfalt von Erbsen, Bohnen und Linsen neu entdecken. Als Suppen, Hauptspeisen und Beilagen schmecken Hülsenfrüchte köstlich, machen satt, kosten nicht viel und sind durch hochwertiges Eiweiß, Vitamine, und Mineralien gesund. Nebenbei haben sie auch noch eine gute Umweltbilanz. Start ist der „Erbsensonntag“ der kulinarischen Wochen, dieses Jahr am 18. Februar. Der Erbsensonntag ist der erste Sonntag der Fastenzeit; früher war es der Zeitraum, in dem selten frisches Gemüse oder Obst zur Verfügung stand. Außerdem vertreiben die Einwohner von Wadrill am Erbsensonntag den Winter mit dem „Erbsenrad“: Traditionell lassen sie das Feuerrad den Perscher Kopf bis in den Wadrillbach rollen und treffen sich anschließend in der Wadrilltalhalle zum Eieressen.Infos zu den saarländischen Hülsenfrüchtewochen sowie dem Erbsenrad: www.slowfood.de/saarland, www.genuss.saarlandund unter www.hnf-wadrill.de.
Der saarländische Bergmann und seine Zeitschrift
“Schacht und Heim” war eine Zeitschrift für den saarländischen Bergmann. Zusammen mit der Hochschule der Bildenden Künste Saar hat das Deutsche Zeitungsmuseum in Wadgassen die gleichnamige Ausstellungentwickelt, die es bis zum 30. Juni 2018 zu sehen ist. Ausgangspunkt ist „Schacht und Heim“, die Werkzeitung der Saarbergwerke, die in den 1950er und 1960er Jahren ihre große Zeit hatte und den Bergleuten eine weite Auswahl von Themen bot: Wie wird Sicherheit unter Tage gewährt? Wie werden Tiere im Bergbau oder zu Hause als Nutztiere gehalten? Wie benimmt man sich gegenüber Frauen?
Mit etwas Nostalgie werden beispielsweise eine Bergmannsküche und eine Kneipe für das Feierabendbierchen präsentiert – dazwischen die Zeitschrift „Schacht und Heim“, durch die Besucher blättern können. Es laufen aber auch Interviews von Zeitzeugen, die von der besonderen Gemeinschaft und Solidarität untereinander berichten. Lebendig gestaltet und interaktiv wird außerdem neueste Computer-Technik eingesetzt: So müssen Besucher in Teamarbeit in einem „Escape Room“ einem simulierten Schlagwetter entkommen. Infos zur Ausstellung „Schacht und Heim – Eine Zeitschrift für den saarländischen Bergmann“, zu sehen bis zum bis 30. Juni 2018, Deutsches Zeitungsmuseum, Wadgassen unter www.kulturbesitz.de.